Posted: January 21st, 2010 | Author: Markus Breuer | Filed under: Adaptive Websites, SocialCRM | Tags: Adaptive Websites, crm, personalisierung, targeting | 10 Comments »
Als wir bei Elephant Seven Bielefeld Anfang letzten Jahres zusammensaßen und darüber diskutierten, welche Trends unsere Arbeit in der nahen Zukunft bestimmen würden, kramte ich unter Anderem das Konzept der Adaptiven Websites hervor. Das war für die Mehrzahl der Beteiligten (ein Querschnitt der Mitarbeiter aus allen Bereichen der Agentur) zunächst eine sehr abstrakte Idee – und scheinbar nichts Neues. Unternehmen wie Amazon betreiben schon seit Ewigkeiten adaptive (personalisierte) Websites, die sich je nach Besucher und seiner Vorgeschichte unterschiedlich präsentieren. Ich denke, die meisten Kollegen haben nur deshalb mit-diskutiert, weil es eben eine Idee vom Cheffe war
Weitaus spannender und nahe liegender waren Themen wie Mobile Web und natürlich das Mega-Buzzword Social Media.
Im Laufe des Jahres 2009 hat sich das geändert. Wir haben festgestellt, dass das Konzept einer Adaptiven Website immer wieder auftauchte, wenn wir über die Zukunft der Websites unserer Kunden sprachen – und, dass es um weit mehr geht als nur “Personalisierung” oder Kaufempfehlungen aufgrund bekannter Geschäftsvorfällen. Diese Art der Adaptivität würde ja auch nur bei wenigen Websites funktionieren. Es gibt aber viele weitere Formen der Anpassung an die Benutzerbedürfnisse und Interessen, die handfeste Vorteile für Benutzer und Betreiber bringen. Deshalb …
Adaptives Verhalten ist bei bestimmten Typen von Websites schon heute “Standard”. Das sind vor allem eBusiness-Websites – nicht nur Shops – und Social-Media-Plattformen. Da genau das aber Ausprägungsformen von Websites sind, die für mehr und mehr Unternehmen wichtig werden, wird Adaptivität über kurz oder lang “Standard” für nahezu jede Website werden.
Wir haben im Laufe des Jahres deshalb die einzelnen Aspekte des Themas in ein ganzheitliches Framework gepackt, das wir inzwischen bei jeder Planung für die Weiterentwicklung der Web-Aktivitäten unserer Kunden verwenden. Dieses Framework berührt prinzipiell alle Aspekte bei der Planung, Entwicklung und beim Betrieb von Websites:
- Gesamtkonzeption
- Informationsarchitektur
- Datenmodell
- Darstellungs- bzw. Business-Logik
- Visuelles Design
- Darstellungstechnologien
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Posted: December 31st, 2009 | Author: Jens-Christian Jensen | Filed under: Best Case, Facebook | No Comments »
Apple hat zur Nachweihnachtszeit ein App in den Store gestellt, welches dem User jeden Tag einen Download aus dem iTunes Musicstore schenkt. Dazu muss der User einfach das App einmal am Tag starten und kann sich so den entsprechenden Download anzeigen lassen. Das App nutzt Facebook Connect, um dem User anzubieten, dass dieser eine Nachricht auf seinem Facebook Profil hinterlässt, um so seinen Freunden den Download zu empfehlen.
Aus meiner Sicht ein schönes Beispiel, wie flüssig sich ein Facebook Connect Prozess integrieren lässt.
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Posted: December 14th, 2009 | Author: Jens-Christian Jensen | Filed under: Mobile, Strategie | 1 Comment »
Zu Beginn jedes Online Projektes stellt sich dem Entscheider die Frage, wie er sein Web-Angebot gestalten muss, damit er sein jeweiliges Ziel bestmöglich erfüllen kann. In einer solchen ersten Phase wird entschieden, ob ein Online-Shop, ein Blog, eine Portalseite oder vielleicht auch ein WebTV-Sender entstehen soll. In den letzten Jahren bezogen sich diese Entscheidungen automatisch auf ein bestimmtes Nutzungsszenario, nämlich den PC daheim.

Aber genau hier ist es an der Zeit neu zu denken. In der ersten Phase eines Onlineprojektes ist es ebenfalls wichtig zu überlegen, für welches Nutzungsverhalten ein Online-Angebot gestaltet wird. Dieser Artikel soll die heute typischen Nutzungsszenarien vorstellen, welche für die Planung einer Online-Aktivität evaluiert werden sollten.
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Posted: December 12th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Social Media, SocialCRM | 10 Comments »
Ich habe mich die letzten Monate immer häufiger mit exakt dieser Frage beschäftigt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Kunden die ich berate stellen sich diese Frage. Insbesondere diejenigen, deren Schwerpunkt das “Customer Relationship Management” ist.
CRM ist ein weites und komplexes Feld und wird häufig im Kontext von Social Media als Bereich angeführt, für den es besonders interessant sein sollte, sich näher mit der Materie zu beschäftigen.
Und das stimmt
Die Herausforderung liegt allerdings darin, dass für die allermeisten CRM-Verantwortlichen die Lead-Generierung bisher in den eigenen vier digitalen Wänden stattfindet und vor allem darauf aufbaut, dass eine Person ein Formular ausfüllt und wenigstens eine Email-Adresse angibt.
Aber sollte man nicht jede Äußerung einer Person im Netz zu dem eigenen Produkt oder der Marke als potentieller Lead begriffen werden, den es gilt weiter zu qualifizieren und aufzubauen?
Ist jemand der einer Marke auf Twitter oder Facebook folgt nicht ein wahnsinnig guter Lead, um den man sich kümmern sollte?
Ich denke schon – die Frage ist allerdings: wie? Read the rest of this entry »
Posted: November 30th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Social Media | 10 Comments »
Xing ist sicherlich unangefochten das Business Social Network in Deutschland und ist daher für Unternehmen schon immer interessant gewesen. Seit letzter Woche gibt es nun auch offiziell die Unternehmensprofile auf Xing.

Das Potential dahinter ist in meinen Augen prinzipiell groß – vergleicht man allerdings die Möglichkeiten von Unternehmensprofilen auf Xing mit den Pages auf Facebook, hängt Xing noch Lichtjahre seinen Möglichkeiten hinterher.
Ein Vergleich zwischen Facebook und Xing wird häufig als “unzulässig” abgetan, da sich hier völlig unterschiedliche Zielgruppen mit ebenso unterschiedlichen Use-Cases tummeln – trotzdem ist aber das Ansinnen von Unternehmen auf beiden Plattform sehr ähnlich gelagert – nur mit jeweils einem anderen Publikum. Read the rest of this entry »
Posted: November 23rd, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Advertising, Facebook | 8 Comments »

Im Moment könnte ich jede Woche mit einem Blog-Artikel bestreiten, der einfach als Überschrift einen bekannten Begriff nimmt und das Wort “Social” mit einbaut. (wobei wenn man einen Begriff überall davorsetzt, könnte man ihn auch in Zukunft immer weglassen und einfach an dem grundsätzlichem Verständnis des Internets etwas ändern, aber das ist eine andere Baustelle) So ist es auch diese Woche wieder geschehen. Es geht diesmal um Social Targeting und Advertising – sprich: Werbung im Internet.
Wer aktiv Facebook nutzt oder sogar auf Facebook wirbt, wird unmittelbar wissen worum es geht: Wie kann sich in den nächsten Jahren das Targeting und Advertising auf Grund von Profildaten, dem Social Graph und dem “Fan-Konzept” verändern?
Wenn Identität König ist und wir auf immer mehr Webseiten sehen werden, dass Besucher einen Anreiz haben sich zu identifizieren, indem Sie sich z.B. kurz mit Facebook Connect anmelden, um so mehr wird es auch möglich sein ausserhalb(!) von Facebook die aktuell enorm erfolgreichen Möglichkeiten von Social Targeting und Advertising einzusetzen. Read the rest of this entry »
Posted: November 17th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Facebook, Open Web, Social Media | 8 Comments »
Auf Twitter gab es gestern Abend eine kleine Diskussion über das beliebte Thema “Facebook Connect vs. OpenID”, da Jeremiah Owyang die Diskussion durch folgendes Statement in Gang gebracht hatte.

Im weiteren Verlauf der Diskussion fügte er dann hinzu, dass seine Kunden auch immer nur nach Facebook Connect und nicht nach OpenID fragen, da es kompliziert sei.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies grundsätzlich eine falsche Herangehensweise an das Thema ist und jeder von Jeremiahs Kunden besser beraten ist, das Thema aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Read the rest of this entry »
Posted: November 16th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Social Media | 2 Comments »
Microsites gehören zum Standard-Repertoire der Online Maßnahmen auf die gerne zurückgegriffen wird, wenn man etwas machen möchte, was vielleicht nicht unmittelbar im Kontext der Corporate Website gut aufgehoben ist.
Microsites können dabei vielerlei Aufgaben erfüllen: Sie liefern Hintergründe zu der Entstehung eines Produktes, erzählen im Rahmen einer Kampagne eine Geschichte, sollen manchmal ganze Communities aufbauen, können Spiele, Rätzel, Wettbewerbe uvm. beherbergen und sollen dabei eigentlich immer ein digitales Markenerlebnis erschaffen, was nach ein paar Minuten “Lean-Back-Engagement” einen positiven Eindruck hinterlässt und sich hoffentlich positiv auf zukünftige Kaufentscheidungen auswirken wird.
Microsites sind dabei gerne mal kleine Kunstwerke und somit Spielplatz für Agenturen, um sich kreativ auszutoben, um die Marke zu inszenieren, um tolle Ideen umzusetzen, die im Korsett der Corporate Website vielleicht einfach nicht ohne weiteres möglich sind.
Die Frage, die ich mir die Tage allerdings gestellt habe, lautet: Sind Microsites eigentlich noch zeitgemäß oder durch Youtube Brand Channels, Facebook Pages und Co. nicht längst überflüssig geworden? Und wenn die Antwort “nein” lautet, wenn man feststellt, dass sie nicht überflüssig sind, müssen sie sich dann nicht vielleicht maßgeblich zumindest verändern und weitergedacht werden? Read the rest of this entry »
Posted: November 10th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Location-Based | 9 Comments »
Dieser Artikel ist als Gastbeitrag von mir ursprünglich auf dem Sympra-Blog am 9.11.2009 erschienen und wird hier noch mal veröffentlicht.
Die deutsche Geek-Szene hat mal wieder ein neues Spielzeug bekommen, und im Moment kann man häufiger folgende Szene auf Berlins Straßen beobachten: Menschen bleiben vor Lokalen stehen, zücken ihr iPhone oder Android aus der Tasche, verharren für einen einen kleinen Moment an Ort und Stelle, um erst dann das Lokal zu betreten.
Der Grund: Die beiden Location-Based Social Networks Gowalla und Foursquare haben Deutschland erreicht.
Location-Based Social Networks sind zwar in Summe nicht neu, gibt es neben Brightkite aus den USA mit Plazes einen prominenten Vertreter aus deutschen Landen, aber die zweite Generation ihrer Art weist einen erheblichen Unterschied zu den Vertretern der ersten Generation aus:
Man nutzt spielt Gowalla und Foursquare!
Beide Services haben zwar mit ihren Vorgänger im weitesten Sinne den gleichen Nutzen inne – nämlich den eigenen Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade aufhält – aber der Anreiz die Applikation wirklich häufig zu nutzen ist ein völlig anderer geworden. Read the rest of this entry »
Posted: November 9th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Internes | 32 Comments »
Jens, Axel und ich nutzen Google Wave, seit dem wir zusammen dieses Blog schreiben, um Artikel für FOWS zu planen und um uns auch bei anderen Themen FOWS betreffenend abzustimmen.
Wir haben seit der Developer-Alpha Kollegen, die sich mit Wave beschäftigen und seit dem Beginn der Beta-Phase konnten wir immer mehr Google Wave Accounts an Kollegen von uns verteilen, um Wave anhand von realen Use-Cases mit realen Kollegen testen zu können.
Die Bilanz ist bisher durchaus positiv und sicherlich in naher Zukunft noch einen gesonderten Bericht hier auf “Future of Web Strategy” wert. Bis dahin möchten wir uns bei den zahlreichen Lesern und Fans bedanken, die wir in so kurzer Zeit für dieses Blog gewinnen konnten und verlosen daher 10 Google Wave Einladungen.
Einfach bis morgen Mittag (Dienstag der 10. November) um 13 Uhr einen Kommentar hinterlassen und dann werden wir 10 Leute aus allen Kommentaren auslosen. Wenn Sie Lust und Zeit haben dies als Gelegenheit nutzen zu wollen, um uns generell Feedback zu geben, würden wir uns natürlich sehr darüber freuen!
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