Immer wieder höre ich im Moment die Diskussion darüber, dass doch die meisten Unternehmen es offensichtlich nicht verstanden hätten Twitter “richtig” zu nutzen, da sie Twitter nur als weiteren Kanal betrachten würden, über den sie ihre Botschaften streuen können. Ich selbst bin ein großer Fan von dem Use-Case, dass Unternehmen die Konversation über ihre eigene Marke auch auf Twitter beobachten und unmittelbar über Twitter auf Feedback und Anfragen reagieren.
ABER … trotzdem möchte ich an dieser Stelle einmal klar stellen, dass dies nicht der einzige valide Use-Case für Unternehmen ist! Read the rest of this entry »
Im zweiten dieser vierteiligen Serie geht es um das O in dem Akronym POST. O steht für Objektives und fordert vom Planenden die Formulierung seiner eigentlichen Ziele an eine Social Media Aktion. Wie bereits im ersten Teil angedeutet, begehen viele den Fehler, dass sie sich erst für eine Technik entscheiden, bevor sie überlegen, was eigentlich mit der Technik erreicht werden soll. Genau hier setzt der Schritt Objectives an. In diesem Schritt überlegen wir, was das Ziel ist. Read the rest of this entry »
Ein guter Bekannter von mir, Chris Messina, hat neulich einen Vortrag mit der Überschrift “The Identity is the Plattform” gehalten. In seinem ca. 45 minütigen Vortrag geht er dabei auf heutige Problemstellungen im Zusammenhang mit der Online-Identität von Individuen ein und erläutert wie man in Zukunft mit dem Konzept von “Distributed Social Networking” (Kurz. “DiSo”) diesen Problemstellungen begegnen kann.
Das spannende ist dabei, dass diese Probleme und Lösung durchaus nicht nur auf Individuen zutreffen, sondern sich im gleichen Maße auch auf Unternehmen und Marken übertragen lassen. Ich denke was in diesem Bereich aktuell passiert, und auch gerne mit den Begriffen ”Open Web” oder “Data Portability” assoziiert wird, ist für jedes Unternehmen mehr als wichtig zu verstehen, um besser absehen zu können, wohin die Reise langfristig im (social) Web gehen wird.
Dieser Beitrag soll einen ersten Einstieg in diese teilweise auch durchaus komplexe Thematik bieten. Read the rest of this entry »
Dies ist der zweite Artikel in der Serie zu aktuellen Entwicklungen, die sich in Zukunft direkt auf die Corporate Website auswirken werden. Im ersten Artikel ging es dabei um die zukünftige Plattform Strategie der Corporate Website.
Der zugrunde liegende Gedanke war an der Stelle, dass es immer mehr darum geht eigene Inhalte auf diverse Plattformen zu distribuieren und Präsenzen gerade dort zu schaffen, wo die eigenen Zielgruppen sich tummeln, um an diesen Orten Konversationen zu starten und eine Interaktion im Rahmen der jeweiligen Plattform zu ermöglichen.
In der Konsequenz daraus wird es auch in Zukunft immer mehr darum gehen, der Corporate Website eine Art “Marken-Leuchtturm” Funktion zuteilkommen zu lassen und durch Aggregation Dinge darzustellen, die zunehmend in der Cloud rund um Ihre Marke stattfinden. Read the rest of this entry »
Oft wird der Fehler gemacht, dass die Planung einer Social Media Aktivität mit der Entscheidung für eine Technologie begonnen wird. “Wir brauchen einen Blog” oder “Wie machen eine Community!” als Briefingvorgaben für die Planung sind typische Indikatoren für eine solche verfrühte Entscheidung und damit Grund für eine verfehlte Planung. Besser lässt sich eine Social Media Aktivität mit dem Vorgehensmodell POST planen. Das Vorgehen wurde durch Forrester Research erdacht und in dem Buch Groundswell (Buchlink: englisch, deutsch) publiziert. POST steht als Akronym für die vier Schritte:
Dieser Artikel erläutert den Schritt People und ist der erste von vieren, der Ihnen bei der Planung einer eigenen Social Media Aktivität oder Strategie hilft. Read the rest of this entry »
Nach dem ich im ersten Teil über die allgemeinen Vorteile geschrieben habe und letzte Woche auf die Möglichkeiten von Targeting und Personalisierung eingegangen bin, soll es heute um das Thema Content Distribution mit Facebook Connect gehen.
Facebook Nutzer die Ihre Seite besuchen haben prinzipiell die Möglichkeit Inhalte von Ihrer Seite auf ihr eigenes Facebook Profil zu posten, um ihn somit ihren Freunden zu zeigen. Damit bekommen Sie nicht nur einen kostenlosen “Werbefläche” auf Facebook, da Ihre Nutzer dort ihre Inhalte verbreiten, sondern Sie bieten Nutzern auch eine tolle neue Möglichkeit mit Ihrem Content / Ihren Produkten und Angeboten direkt auf Facebook zu interagieren.
Sobald Inhalte von Ihnen einmal auf Facebook gelangt sind, können Sie dort einfach favorisiert, kommentiert und vor allem weiter verteilt werden. Somit können sie von den Netzwerkeffekten innerhalb der Facebook Plattform maßgeblich profitieren!
Sicherlich ist der Titel nur mit einer Teilwahrheit behaftet. Dennoch verfolgen wir zur Zeit mit Interesse Diskussionen über den Tod von Corporate 2.0* und deren Auflösung durch Maßnahmen wie Social CRM. Kollaborative Medien können einen direkten Dialog zwischen Kunde und Unternehmen herstellen. Customer Relation Management auf Basis von Social Networks sind für Unternehmen eine sehr direkte und authentische Möglichkeit, Kundenbeziehung zu intensivieren.
Wenn man sich die heutige “durchschnittliche” Corporate Website anschaut, sieht man viel gewohntes und noch wenig neues. Die Frage die sich einem heute vielleicht stellen mag, ist welche Entwicklungen es im Moment gibt, die sich direkt auf die zukünftigen Strategien für eine Corporate Website auswirken werden.
In meinen Augen sind wir dabei mitten in einem Prozess in dem sich die Vorzeichen – unter denen wir Corporate Websites konzipieren – wandeln. Dieser Blog Artikel ist der erste einer Serie in der es darum gehen soll Strömungen aufzuzeigen, die langfristig einen starken Einfluss darauf nehmen werden.
Ich freue mich sehr heute ankündigen zu können, dass dieses Blog eine hervorragende Verstärkung in Form zwei neuer Authoren bekommen hat.
Wie neulich bereits auf meinem persönlichen Blog angekündigt, bin ich beruflich wieder zurück zur Pixelpark AG in Berlin gegangen und konnte dort meine neuen Kollegen Axel Quack aus Köln und Jens-Christian Jensen aus Berlin dazu bewegen hier mit mir über aktuelle Entwicklungen im Web der Gegenwart und die daraus folgenden Implikationen für die Strategien der Zukunft zu schreiben.
Herzlich Willkommen Axel und Jens!
Axel Quack
Axel Quack, Senior-Berater bei Pixelpark AG in Köln, verfügt neben seinem Studium der Audiovisuellen Medien und zum Multimedia Producer über langjährige Erfahrung im Medienbereich.
Sein Primärfokus liegt im Spannungsfeld zwischen digitalen Technologien, konzeptionellen Arbeiten und der Entwicklung von zukunftsfähigen Produkten.
Kernbestandteil sind Strategieplanungen, Handlungsempfehlung und Präsentation für Kunden sowie die verantwortlich Abwicklung von zeit- und ressourcenkritischen Budgets zu den Themen:
Social Media Strategy (Identity Profiling, Social Media Monitoring, Reputation Management, Social Trust, Social CRM…)
Web-TV und IPTV
Cloud Computing (Public, Private und Hybrid-Cloud Systeme)
Jens-Christian Jensen ist Senior-Berater bei der Pixelpark AG in Berlin.
Er hilft Unternehmen dabei Strategien und Lösungen für die Bereiche Social Media, WebTV/IPTV und Intranets zu erarbeiten und für ihr Geschäftsziel erfolgbringend umzusetzen.
Google hat vorgestern ein neues Produkt mit Namen “Sidewiki” vorgestellt. Damit ist es möglich, jede beliebige Webseite im Netz zu kommentieren. (ohne dass diese es ausdrücklich unterstützt!) Das Ganze funktioniert über eine direkte oder indirekte Integration (Google Toolbar) im Browser.
Seit dem geht mal wieder das Schreckgespenst der “Distributed Conversations” – sprich: verteilten Konversationen – im Netz um und Leute wie Jeff Jarvis lassen sich dazu hinreißen auf die drohende Gefahr hinzuweisen, dass Google uns jetzt auch noch die Interaktivität rund um unseren Content ‘rauben’ würde.
Ich persönlich muss da aber Louis Gray zustimmen, der treffend sagt:
The battle for control over conversations and the silo of discussions is done. Any blogger who believes that they can control the conversations and prevent discussions in far-flung social networks is deluding themselves.
Das Thema ist schliesslich in Summe nicht neu und ich finde es auch etwas witzig, wenn sich jetzt Blogger über etwas beklagen, was wir Unternehmen im Kontext von Social Media schon lange versuchen begreiflich zu machen:
Der Kunde (Leser) bestimmt wann, wo und wie er über uns sprechen möchte!
Die Kontrolle darüber haben wir schon lange verloren und Google Sidewiki ist nur eine weitere Möglichkeit einen Conversation über etwas im Netz zu führen!
Aber wie ich finde sind wir mittlerweile auch wieder dabei Wege zu finden, wie man mit der veränderten Situation umgehen kann. Daher möchte ich Sidewiki gerne als Anlass nehmen, nochmal darüber zu schreiben, wie man in Zukunft mit dem Phänomen der “Distributed Conversations” umgehen sollte.
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